Messen des Varroabefalls

Gepostet von am Aug 4, 2011 in Blog, Krankheiten, Varroa | Keine Kommentare

Messen des Varroabefalls

Direkt nach der Sommerernte müssen alle Imker mit der Behandlung gegen die Varroamilbe beginnen. Nun dachte ich, dass die Ableger hiervon verschont bleiben und fühlte mich erst mal auf der sicheren Seite. Wie ich im nach hinein erfahren habe ist es ganz und gar nicht so, sondern im Gegenteil: oft werden Ableger gegen Varroa nicht behandelt und dienen somit den benachbarten Völker als „Varroaspender“.

Also hieß es auch für mich zunächst, den Grad des Befalls messen. Erfahrene Imker in meinem Verein sagten mir, 10 Milben pro Tag sind in Ordnung. In einem Fachbuch hatte ich gelesen, bis zu fünf Milben pro Tag können vernachlässigt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen nahm ich die Empfehlung meines Fachbuches an.

Nun stand jedoch in keinem der Fachbücher wie das Messen des Varroabefalls durchgeführt wird. Und die größte Frage die sich mir stellte war folgende: Muss die Bausperre weg, oder nicht? Nach intensiver Nachfrage bei Onkel Google habe ich leider keine richtige Antwort bekommen, sondern nur ein Hinweis, dass jemand das vergessen hatte und das wäre wohl schlecht. Auch hier ging ich dann auf Nummer sicher und entfernte die Bausperre. Anschließend sagte mir ein erfahrener Imker, dass die Bausperre beim Messen drin bleiben kann. Mir ist das jedoch erklärlich. Warum? Milben bleiben doch auch auf der Bausperre liegen, oder nicht? Machen die Bienen die Bausperre sauber? Hmm. Also wer Tipps oder Erklärungen hierzu hat, kann sich gerne bei mir melden.

Varroamilben auf einer Kontrollplatte

Varroamilben auf einer Kontrollplatte

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